«Wir spielen mit der Zeit. »


««Erinnerst du dich noch, was du im Jahr 2016 gemacht hast, wie das Wetter war, deine Stimmung? Gereifte Weine sind Zeitkapseln. Beim Trinken spürt man Ehrfurcht, hört fast die Uhr ticken. Oder wie es Guillermo de Aranzabal sagt: «Da merkt man viel mehr als Geschmack. Man trinkt ein bisschen Ge- schichte.» Wenn du also Lust hast auf eine kleine Zeitreise im Weinglas, dann lass dir die Weine von La Rioja Alta nicht entgehen!»»



Wer durch die historischen Gebäude von La Rioja Alta geht, vorbei an Tausenden von Fässern und Millionen von Flaschen, hat das Gefühl, durch die Zeit zu wandern. «Wer uns besucht, sieht und fühlt Geschichte», sagt Guillermo de Aranzabal. In den Kellergewölben der traditionsreichen Bodega liegt nichts weniger als die Zeit selbst – in flüssiger Form. Denn das Besondere an La Rioja Alta ist, dass sie die Weine erst freigeben, wenn sie perfekt trinkreif sind. «Ja, da liegt viel Geld rum», sagt Guillermo und lächelt. «Das kann man nur machen, wenn man eine sehr lange Geschichte hat. Niemand könnte so etwas heute als Geschäftsmodell beginnen. Aber wir machen es seit 135 Jahren so.»
Seit einem halben Jahr führt er das Familienunternehmen, in dem er schon als Kind zwischen Fässern spielte – und gelegentlich die Gabelstapler entwendete, um gegen seinen Bruder Rennen zu fahren. Heute steuert er nicht mehr Stahl, sondern Stil. Seine Mitarbeitenden sind jene Leute, denen er früher Streiche gespielt hat. Viele davon arbeiten bereits seit Generationen für die Bodega. Die Zeit schweisst eben nicht nur Aromen, sondern auch Menschen zusammen. Und sie schafft Erinnerungen, die manchmal zu Legenden werden. Eine solche ist auch der Viña Ardanza. Seit 1942 ist der Wein auf dem Markt und seit eh und je ein Publikumsliebling. Kein anderer spanischer Wein in diesem Preissegment verkauft sich häufiger. Wahrscheinlich, weil man mit jedem Schluck spürt, dass man ihm Zeit gelassen hat, um seine Mitte zu finden.
...flackert das Licht einer Kerze. Eine Hand hält die Flamme gegen das Glasrohr, aus dem der Wein vom alten ins neue Fass fliesst. Das erfahrene Auge prüft Farbe, Klarheit, Bewegung – und stoppt den Vorgang genau im richtigen Moment, bevor die Sedimente kommen. Seit 135 Jahren wird der Abstich bei La Rioja Alta so gemacht: mit Kerzenlicht, aber ohne Pumpe oder Filter. Denn Filter halten nicht nur Trübstoffe, sondern immer auch etwas Farbe und Geschmack zurück.
Obwohl dabei jährlich Tausende Liter Wein verloren gehen, ist Guillermo de Aranzabal von der traditionellen Methode überzeugt: «Wir suchen nach der besten Qualität, in diesem Sinn ist das für uns kein Verlust.»
Wer jetzt an gute alte Zeit und staubige Nostalgie denkt, liegt falsch. Draussen in den Weinbergen summen Drohnen über den Reben, messen Reifegrade und Sonneneinstrahlung. Optische Sensoren sortieren später jede einzelne Traube – präziser, als es das menschliche Auge je könnte. So treffen Tradition und Technologie aufeinander – vereint durch das gleiche Ziel: Weine zu schaffen, die Frucht, Frische und Finesse in perfekter Balance zeigen.
....und staubige Nostalgie denkt, liegt falsch. Draussen in den Weinbergen summen Drohnen über den Reben, messen Reifegrade und Sonneneinstrahlung. Optische Sensoren sortieren später jede einzelne Traube – präziser, als es das menschliche Auge je könnte. So treffen Tradition und Technologie aufeinander – vereint durch das gleiche Ziel: Weine zu schaffen, die Frucht, Frische und Finesse in perfekter Balance zeigen.
«New Classics» nennt Guillermo seine Weine, denn in ihnen verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart zu zeitloser Eleganz. Ein besonders gelungenes Beispiel ist die Gran Reserva Viña Arana. Der Wein zeigt die charakteristische Tiefe, Balance und Raffinesse des Hauses. Der Flaschenpost-Gründer Renzo Schweri war schon immer ein bekennender Fan von La Rioja Alta. Zur Feier der gegenseitigen Wertschätzung reservierte die Bodega zwölf Fässer des ausgezeichneten 2016er Jahrgangs für die Flaschenpost. Unsere exklusive Colleción Privada einer wahren Rioja-Ikone: Heute eine Freude, in 20 Jahren eine Legende.


– mit traumhaften Stränden, lebendiger Kultur und einer urtümlichen Landschaft, geprägt durch die geheimnisvollen Trulli. Diese runden Steinhäuser mit ihren kegelförmigen Dächern wirken wie aus der Zeit gefallen. Gebaut wurden sie von Bäuerinnen und Bauern, die ihre kargen Böden von Steinen befreien mussten, um Wein und Getreide anzupflanzen. Aus genau diesen Kalksteinen entstanden Trulli und Trockenmauern – und sie bilden zugleich die Grundlage für den Primitivo: Der steinige Boden schenkt ihm Kraft, Vielschichtigkeit und zugleich eine weiche, harmonische Struktur.


....und Wein viel gemeinsam: Im Trullo geben dicke Steinmauern die Struktur und den Halt vor – wie Tannin und Alkohol beim Primitivo. Aussen am Dach sind dünne Platten kunstvoll geschichtet – wie die fein abgestimmten Aromen, die den Wein rund und ausgewogen machen.
Und die typischen Symbole auf den Dächern sind so geheimnisvoll wie die Komplexität des Getränks, dem schon immer etwas Mystisches anhaftete.
Trullo und Primitivo teilen denselben Ursprung: einfache bäuerliche Kultur, aus Notwendigkeit geboren – heute Weltkulturerbe und Erfolgsgeschichte. Beim Weingut Tagaro, dessen Herzstück ein uralter Trullo ist, trägt schon die Flaschenform diese Magie in die Welt hinaus: stark, handwerklich und zugleich harmonisch – typisch Apulien eben.
Die Schwäbischen Streuobstwiesen mit ihren alten Bäumen sind nicht nur wunderschön anzusehen, sie sind auch ein wertvolles Biotop – und sie geizen nicht mit Früchten. Reinbeissen? Besser nicht. «Räs» nennen die Schwaben den herben Geschmack, der diese tanninreichen Früchte auszeichnet. Was macht man damit? Das hat sich auch der Koch Jörg Geiger gefragt… und wo andere aufhören, fing er an: Mit Fleiss und Ehrgeiz – angetrieben durch seine Liebe zur Natur – machte er sich im Jahr 2003 daran, aus diesen divenhaften Obstsorten alkoholfreie Getränke zu kreieren. Inspiriert von der hohen Kunst der Küche und mit dem Ziel, alkoholfreie Alternativen auf ein neues Niveau zu heben.
...orientiert sich an den grossen Schaumweinen der Welt: Hochwertiger Chardonnay und Colombard, auf der Hefe gereift und schonend entalkoholisiert, veredelt mit einer Dosage aus Apfel-, Stachelbeer- und Mandarinensaft sowie ausgewählten Kräutern, Blüten und Gewürzen. Ein Schaumwein, der beweist: Erstklassige alkoholfreie Getränke können mehr sein als eine Alternative.
2008 gründete Juan Luis Cañas das Weingut Dominio de Cair im Herzen der Ribera del Duero. Von Anfang an lautete seine Philosophie «Perfección, dinamismo e inquietud» – Perfektion, Dynamik und die unermüdliche Suche nach dem Besten. Er investierte in modernste Kellertechnik und streifte so lange durch die Region, bis er absolut einzigartige Weinberge fand.
Schon bald machte Dominio de Cair international von sich reden. Als wir die Weine 2016 entdeckten, war es Liebe auf den ersten Schluck: Der Cair Crianza wurde zu unserem absoluten Lieblingswein und entwickelte sich schnell zum Publikumshit. Das ist bis heute so geblieben.
...ruht sich nie auf Erfolgen aus. Immer auf der Suche nach Optimierungen, hat er nun auch unserem Lieblingswein einen neuen Auftritt verpasst. Der Cair Crianza trägt ab sofort den Namen Cair Selección La Aguilera und zeigt sich in frischem Gewand mit neuem Etikett.
Und die Qualität? Unverändert hoch – oder sogar noch ein Mü besser, denn er stammt nur noch von den eigenen Reben rund um die Bodega in La Aguilera!
Der berühmteste frühere Besitzer der Fattoria Nittardi war Michelangelo – und ganz in seinem Geist verschmelzen hier heute noch Kreativität und Handwerk. Seit 1981 gehört das toskanische Weingut Peter Femfert, einem Galeristen aus Frankfurt, und seiner Frau Stefania Canali, einer Historikerin aus Venedig.
«So wie ein Künstler mit einer leeren Leinwand arbeitet, interpretiert der Winzer, was die Natur ihm bietet», sagt Léon Femfert, der das Familienweingut in zweiter Generation leitet. Aus Hunderten kleinen Entscheidungen im Weinberg und Keller entsteht ein grosses Ganzes – ein Prozess, der Präzision, Kreativität und Geduld erfordert, durchaus vergleichbar mit der Arbeit von Kunstschaffenden.


...von Wein und Kunst in den jährlich wechselnden Etiketten des Chianti Classico Casanuova. Seit 1981 haben Grössen wie Hundertwasser, Yoko Ono, Dario Fo oder Günter Grass die Flaschen gestaltet – jede ein Sammlerstück, jede ein Beweis dafür, dass Wein mehr ist als ein Getränk. Für den Jahrgang 2022 schuf die Künstlerin RISSA ein von Mosaiken der Renaissance inspiriertes Etikett. Die Werke der deutschen Malerin sind geprägt durch die Stilmittel der Reduktion und Farbigkeit.
Nicht nur für Kunstfans ist Nittardi eine feste Grösse: Auch die internationale Weinkritik lobt die Gewächse regelmässig für ihre Eleganz und Tiefe. Hier zeigt sich, dass Wein nicht nur getrunken, sondern erlebt und bestaunt werden will – Nittardi macht ihn zu einem Kunstwerk, das alle Sinne berührt.






Diese Flaschen gehen bei uns ab wie die Post!