Die Gebrüder Luca und Matteo Sega zählen zu den Newcomern in der Valtellina. Seit 2006 sind sie daran, mit aus dem Kreis der Familie geerbten Rebbergen einen eigenständigen Weinbaubetrieb auf die Beine zu stellen. Eigentlich war das Erbe viel zu klein, um eine Existenz aufzubauen. Da jedoch immer wieder Nachbarn den Weinbau aufgeben (zu steile Lagen, zu aufwändig im Unterhalt, zu tiefe Traubenpreise), können sie laufend Grundstücke hinzuerwerben. Heute stehen bereits 3 Hektaren in Ertrag. Die Brüder verarbeiten ausschliesslich eigene Nebbiolo-Trauben, getrennt nach Lagen ausgebaut, sodass die Eigenarten der in den Alpen gewachsenen Trauben unverfälschten Ausdruck finden. Sie stammen von Parzellen zwischen 350 und 450 Höhenmetern, die von Granit und Quarz geprägt sind. Auf einer Hektare stehen 4000 Stöcke. Der Ertrag ist sehr niedrig, der Wein entsprechend mineralisch.